Christuskirche Speyer
Was diese Kirche von den meisten anderen unterscheidet, sieht man sofort: Die bunten Glasfenster. Vertikale Farbflächen in Blau, Rot und Gelb, die den gesamten Innenraum in farbiges Licht tauchen. Je nach Tageszeit und Wetter verändert sich die Stimmung komplett – kein Besuch sieht aus wie der andere, und keine Trauung sieht aus wie die letzte.
Dazu warme Backsteinwände, Holzbänke, ein großes Holzkreuz, das frei im Raum hängt. Schlicht, aber mit einer Atmosphäre, die man nicht dekorieren muss – sie ist einfach da.
Ich war hier bei der Hochzeit von Miriam und Sebastian. Kirchliche Trauung mit Harry-Potter-Motto, Feier im Technik Museum Speyer.
Wie eure Bilder hier aussehen
Die Farben der Glasfenster machen den Unterschied. Bei gutem Licht wandern blaue und rote Farbflecken über die Bänke und den Boden – das sind Momente, die kein Filter nachbauen kann. An bewölkten Tagen sind die Farben gedämpfter, aber tiefer. Beides sieht gut aus, nur eben anders.
Die Backsteinwände geben den Bildern Wärme und Struktur. Kein weißer Putz, kein steriler Saal – sondern ein Raum, der auf Fotos sofort Charakter hat. Das Paar sitzt vorne am Altar, die Gäste in den Holzbänken, im Hintergrund leuchten die Farbfenster. Das ergibt Bilder, die man sich an die Wand hängt.
Eure Bilder sehen hier warm und ruhig aus – ganz ohne Blitzlicht. Die natürliche Lichtstimmung ist das, was diesen Raum ausmacht, ein Blitz würde das Farblicht zerstören.
Der Auszug
Der stärkste Moment: Wenn das frisch verheiratete Paar den Mittelgang zurückgeht, die Gäste aufstehen, alle klatschen – und im Hintergrund leuchten die bunten Fenster. Bei Miriam und Sebastian kam der bunte Brautstrauß dazu. Das sind Bilder, die man nicht planen kann, die aber jedes Mal funktionieren.
Was die Kirche besonders macht
Die Orgel ist eine runde, drehbare Orgel – die einzige weltweit. Sie ist um einen Pfeiler herum gebaut und sieht aus wie nichts, was man sonst in Kirchen findet. Für Paare, die Live-Musik bei der Trauung wollen, ist die Akustik hier stark.
Wichtig zu wissen: Das ist eine evangelische Gemeindekirche in Speyer-Nord, nicht die Gedächtniskirche in der Innenstadt und nicht der Kaiserdom. Termine frühzeitig mit der Gemeinde klären.
Kombinationsmöglichkeiten
Miriam und Sebastian haben die Trauung hier mit dem Brautpaarshooting im Technik Museum Speyer kombiniert – Backsteinkirche mit bunten Fenstern gegen Dampflokomotiven und die Boeing 747 auf dem Dach. Ein Kontrast, der funktioniert, wenn ihr Lust auf was Ungewöhnliches habt.
Weitere Optionen für das Shooting nach der Trauung:
- Technik Museum Speyer (ca. 10 Minuten Fahrt): Das Museumsgelände ist riesig, und bei rechtzeitiger Anfrage lassen sich dort Außenaufnahmen machen.
- Kaiserdom und Maximilianstraße (ca. 10 Minuten zu Fuß): Die klassische Speyer-Kulisse. Domwiese, Altpörtel, Maximilianstraße – hier entstehen die Bilder, die sofort nach Speyer aussehen.
- Rheinpromenade (ca. 15 Minuten zu Fuß): Weite, Wasser, offener Himmel.
Draußen vor der Kirche
Der Vorplatz ist schlicht – Backsteinwand, Turm im Hintergrund. Für Gruppenfotos und die Gratulation nach der Trauung reicht das gut. Miriam und Sebastian sind anschließend mit einem schwarzen Oldtimer zur Feier gefahren – das Auto vor der Backsteinkirche war ein starkes Bild.
Die Kirche liegt in Speyer-Nord, ruhige Wohnlage. Parkplätze sind in den umliegenden Straßen vorhanden.
Wie der Tag bei Miriam & Sebastian ablief
First Look auf einem Feldweg zwischen den Feldern wo die beiden gerne spazieren gehen – mit Brezel in der Hand und Braut mit Schnurrbart. Schaut euch die Bilder mal lohnt sich ;) . Danach die Trauung in der Christuskirche: Gitarrist, selbstgemachte LEGO-Herzen an den Stühlen, ein Brautstrauß komplett aus LEGO. Nach dem Ja-Wort ging es im Oldtimer ins Technik Museum Speyer, wo die Harry-Potter-Feier wartete. Ein Tag, der gezeigt hat, dass man eine kirchliche Trauung mit einem komplett eigenen Motto verbinden kann – ohne dass eins das andere stört.
Mein Tipp
Bewölkte Tage sind in dieser Kirche oft besser als Sonnenschein. Klingt komisch, aber das gleichmäßige Licht macht die Farben in den Fenstern tiefer und ruhiger. Bei direkter Sonne können harte Schatten entstehen – funktioniert auch, ist aber weniger vorhersehbar.
Und: Lasst den Auszug für sich stehen. Der Moment, in dem ihr als Paar den Mittelgang zurückgeht und die Farbfenster hinter euch leuchten – der braucht keine Regie.

