First Look und Brautpaarshooting im Schlossgarten
Verena und Marius haben den Tag im Schlossgarten Herrnsheim angefangen – First Look und Brautpaarshooting in einem. Die Hochzeit startete etwas später, also hatten wir wirklich Zeit. Hund dabei, Trauzeugen dabei, und einen ganzen Park für uns.
Marius wartete vor dem Schloss. Als Verena mit floralem Haarschmuck und Boho-Strauß auf ihn zukam, war der Moment einfach da – und ab dann war es wie ein Aufwärmen für den eigentlichen Tag. Über die Bogenbrücke, durch die Pergola, am Teich, auf der Holzbrücke. Kuss im hohen Gras mit dem Schloss im Hintergrund. Kein Stress, kein Zeitdruck. Herrnsheim hat diese Vielseitigkeit, die man sonst nirgends auf so engem Raum bekommt – und wir haben sie an diesem Tag voll ausgenutzt.











Standesamtliche Trauung im Dach der Welten
Im Dach der Welten in Mettenheim haben die beiden dann standesamtlich geheiratet. Die Location kooperiert mit dem Standesamt – als wir ankamen, war der Raum schon vorbereitet, die Gäste warteten bereits. Die Mutter des Bräutigams hatte noch bei den letzten Vorbereitungen geholfen, hier und da noch etwas gerichtet. So fühlt sich das an, wenn eine Hochzeit nicht von einem Eventmanager durchgetaktet wird, sondern von Menschen die sich kennen und füreinander da sind.
Die Trauung selbst fand in dem kleinen Raum statt, in dem später auch gefeiert wurde – Steingemäuer, Holzbalken, alles nah und persönlich. Verena und Marius, ihre engsten Menschen um sich, und ein Ja-Wort das sich anfühlte wie es soll: ruhig, ehrlich, ohne Show.
Die Feier
Danach ging es in den grünen Innenhof vor dem Haus – Gratulation, Geschenke, Sektempfang, Tortenanschnitt. Irgendwann hat sich der Trubel gelegt und alles hat sich verteilt. Die Gäste an der Bar im Erdgeschoss, andere im Innenhof, die Kinder auf der Schaukel im Garten hinter dem Haus. Das Dach der Welten hat diese verwinkelte Struktur – vors Haus, ins Haus, hinters Haus – und die Gäste haben sich ganz natürlich überall verteilt.
Wir haben den kleinen Garten hinter dem Haus genutzt, um nochmal Gruppenbilder zu machen und dem Brautpaar einen ruhigen Moment zu geben. Nach der ganzen Aufregung der Trauung einfach kurz durchatmen, ein paar Bilder zu zweit, bevor es wieder reingeht.
Richtig gedreht hat sich die Stimmung dann beim Essen. Oben in der Feierlocation, tagsüber noch natürliches Licht im Raum – aber als es dunkel wurde, gingen überall die Lichter an. Und wenn ich überall sage, meine ich das auch so: Papierlaternen an der Decke, Kerzen auf den Tischen, rosafarbener Schein an der Steinwand, Lichtgirlanden an den Balken. Der ganze Raum hat geleuchtet. Eine Atmosphäre, die man mit keiner Lichtplanung hätte besser hinbekommen können.
Und der Hund lag unter dem Tisch, Augen zu.





















