Filmen für den Flughafen

Hallo Zusammen,

herzlich Willkommen zu einem der ersten von hoffentlich vielen Beiträgen, in denen ich dir einen Einblick in einen meiner Jobs geben möchte. Dieser war 2022 wohl der Größte. In so vielerlei Hinsicht.

Zum einen natürlich wegen 14 Drehtagen, sondern weil ich deswegen auf dem Vorfeld von vier Flughäfen gefilmt habe. Wahnsinn. Ein Einblick, der nicht jedem vergönnt ist.

Doch bevor ich jetzt zu dem ganzen Background komme, seht ihr hier erst mal das eigentliche Ergebnis.

Warum ein Film für einen Studiengang?

Es ist vielleicht keine gute Idee, diese Frage jemandem zu stellen, der sein Geld damit verdient. Doch ein Film hat einen großen Vorteil. Oft kann man sich unter 2-3 Bildern oder 400 Wörtern nicht immer 100% vorstellen, was einen erwartet oder man stellt sich etwas komplett falschen vor. Mit dem Film kann man zeigen, wie es wirklich ist und echte Stimmen von den Menschen einbringen, die etwas Vergleichbares schon erlebt haben. Eben den Studenten, die gerade im Studium sind oder es abgeschlossen haben und jetzt in den unglaublich vielen Abteilungen und Firmen rund um einen Flughafen arbeiten. Ein Film bringt einen gigantischen Mehrwert und macht Lust auf mehr. Grandiose Entscheidung der Hochschule das zu finanzieren und etwas so einmaliges zu erstellen. Das hat sonst keiner 😉

Filmen am Flughafen Frankfurt

Ich will hier Klartext reden und auch die Momente zeigen, in denen ich wachsen konnte und sagen wir mal Verbesserungspotential gesehen habe. Der erste Dreh war für mich am Flughafen Frankfurt. Kurz für den Kontext: Wie bei vielen Filmen ist das nichts, was man alleine macht. Hinter den meisten größeren Produktion steht ein Team und nicht alles ist nur einer Person zu verdanken.

Filmen Flughafen Frankfurt Matthias Butz

Der Flughafen Frankfurt ist gigantisch und auch wenn die 20 Minuten auf dem Vorfeld einfach nur ein unvergessliches Erlebnis waren, habe ich die meiste Zeit doch mit durch den Flughafen laufen und von der einen Location zur nächsten Spurten verbracht. Das, was man im Ergebnis nicht mitbekommt 😉

Auf jeden Fall ein Punkt, den wir beim nächsten Mal ändern mussten kürzere Wege oder ein schnelleres Vorankommen. Ich beschwere mich nicht über das laufen. Doch du warst sicher schon mal auf einem Flughafen. Die Wege sind lange und wenn wir das alles in der kurzen Zeit schaffen wollten, mussten wir schneller sein.

Filmen am Flughafen Köln / Bonn & Düsseldorf

Tada: die direkte Umsetzung. Die Wege waren zwar nicht kürzer, doch mit Auto auf dem Vorfeld ist man deutlich schneller. Das war hier auch notwendig, denn für alle Termine in beiden Flughäfen hatten wir nur drei Tage zeit. Das ist nicht viel.

Dafür waren auch diesmal wieder ein paar Highlights für mich dabei. Zum ersten Mal Filmen in einem Flugzeug. Kein stillgelegtes Museumsstück, das ist 20 Minuten später in der Luft gewesen. Was mich gleich zur nächsten Herausforderung bringt. Auch wenn es als Passagier manchmal anders wirkt, ein Flughafen ist eine gigantische Maschinerie, die nach einem straffen Zeitplan läuft und wenn man in dem speziellen Flugzeug Filmen möchte, muss man Gas geben.

Da hat es auch nicht geholfen, dass natürlich das gesamte Equipment durch die Sicherheitskontrolle musste. Klar, natürlich gibt es keine Ausnahmen, doch jede Lampe, jedes Stativ und alle Kameras. Das hat etwas gedauert.

Filmen Flughafen Köln Bonn Matthias Butz

Alles in allem war es ein grandioses Projekt, bei dem ich unglaublich viel über den Luftverkehr lernen durfte und Momente erlebt habe, die nur wenigen Menschen vorbehalten sind.

Für euch war das ein kleiner Einblick, einfach weil es unmöglich ist, alles erlebte in Bilder oder Worte zu fassen. Danke an dieser Stelle noch mal an das Team.

Machst gut und bis zum nächsten Mal

Matthias

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