Hallo Zusammen,

heute geht es mal um mich… Warum auch nicht mein Name steht hier ja auch drauf.

Es geht um die Frage die ich nach; mit welcher Kamera ich fotografiere; wohl am meisten gestellt bekomme. Warum, seit wann, wie oft und wie lange fotografierst du schon?

Also gibt es jetzt einmal die Story ganz von Vorn.

Mir war einfach Langweilig

Ja wirklich so. Es begann im schönen Heidenheim an der Brenz. In dem die Läden um 6 schließen und das Internet nur in kleinen Tropfen aus der Leitung kommt. Damals (2011)(darf ich dieses Wort mit 24 Überhaupt benutzen) war ich für verschiedene IT Firmen tätig und habe einen größeren Softwarerollout einer dortigen Firma unterstützt. Typisch für Pendler, war ich die Woche über im Hotel und am Wochenende zu Hause. Fazit: LANGEWEILE.

Irgendwann hat man kein Bock mehr auf Fernsehen und will nach 10h Arbeit nicht auch noch mit den gleichen Leuten einen Trinken gehen. Hatte also nichts zu tun und bin zufällig im Internet auf verschiedene Fotografen und deren Webseiten, Youtubekanäle und Facebookprofile gestoßen.

Die ganze Zeit über war ich schon der, der immer die Kamera in der Hand hatte. Wenn jemand Bilder gemacht hat, dann war das ich. Doch das war noch nicht mit Sinn und verstand. Ich habe einfach fotografiert, was mir vor die Linse kam mit einer Kamera, so groß wie ein Handy.

Nun gut; die Fotografen, ich werde sie explizit nicht beim Namen nennen, haben etwas geschafft, was bisher kaum andere Menschen geschafft haben. Einen Gedanken in meinen Kopf zu setzen, der mich heute 24/7 beschäftigt. Der für unzählige schlaflose Nächte voller Testen, Lernen und probieren gesorgt hat, der mich zu meinem heuteigen Job gebracht hat.

Auch wenn es klein anfing und ich zu der Zeit ein kleiner Hobbyfotograf war hat es doch riesen Spaß gemacht und dafür gesorgt das ich mich immer weiter entwickelt habe und mich heute noch immer weiter entwickle.

Ich habe so viele tolle Leute kennen gelernt und will das Hobby, den Beruf, dieses Feuer, heute nicht mehr missen.

Wie bist du zur Hochzeitsfotografie gekommen?

hcohzeitsfotograf-ludwigshafen

Ich merke gerade, dass ich mich selbst interviewe, aber da das eure Fragen sind, ist das eigentlich egal.

Zur Hochzeitsfotografie bin ich gekommen wie so viele andere Hochzeitsfotografen vor mir. Viele bekannte Gesichter in der Branche wie Carmen und Ingo haben auch so angefangen, auch wenn ich eigentlich davon abrate.

Eines Tages standen die Nachbarn vor der Tür und gaben Stolz ihre Verlobung bekannt. Ein Termin stand auch schon fast fest und es kam die Frage, die jeder Hobbyfotograf irgendwann gestellt bekommt. Kannst du nicht unsere Hochzeit fotografieren? JA KLAR!

In Wirklichkeit dachte ich mir: Was mit der Kamera? Mit welcher Erfahrung. Erm ich war glaube ich schon mal auf einer Hochzeit… Doch diese Panik wandelte sich in Ehrgeiz. Ich wollte diese Hochzeit und ich wollte verdammt nochmal 200% geben. 48h am Tag 730 Tage im Jahr; Ok ich übertreibe. Doch ihr wisst worauf ich hinaus will.

Ich hatte also 9 Monate Zeit mich vorzubereiten. Alles bis ins kleinste Detail zu Planen. Mir jedes Szenario das passieren könnte vorzustellen und mich darauf vorzubereiten. Ich träumte schon von der Hochzeit anderer Leute. Skurril nicht wahr? Doch ich wurde belohnt. Mit tollen Bildern mit einer anstrengenden aber genialen Erfahrung und mit einem Hochzeitsportfolio. Das bestand zwar nur aus einer Hochzeit, doch das schien keinen zu stören. Ich war das darauf folgende Jahr komplett ausgebucht.

Seither mache ich damit weiter und werde wohl nie mehr damit aufhören.

Was ist eure Geschichte? Warum fotografiert ihr? Was ist euer Antrieb? Schreibt es in die Kommentare und auf die nächsten 5 Jahre Fotografie, der beste Job der Welt.

Autor Mattthias

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Mannheim – Frankfurt. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Für mich ist die Fotografie kein Beruf, ich brenne für meine Leidenschaft immer noch so wie am ersten Tag, als es angefangen hat mein Lieblingshobby zu werden.

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