Hallo Zusammen,
in den letzten Teilen der Serie „Finde den Richtigen“, haben wir unseren Hochzeitsfotografen gefunden und der große Tag steht vor der Tür.

In den nachfolgenden Beiträgen geht es jetzt um die eigentliche Hochzeit.

Die Vorbereitungen

Heute geht es um das Getting Ready oder auch die Vorbereitungen. Gemeint ist damit das morgendliche Schminken und Anziehen bzw. auch die moralische Vorbereitung 😉 Dieser Tiel des Tages ist so besonders, da meist nur die beste Freundin oder der Trauzeuge dabei ist. Nicht einmal euer Partner erlebt diesen Moment mit. Er hat sein eigenes Getting Ready.

 

In diesem Moment seid ihr beide unglaublich aufgeregt. Ich habe noch kein Paar erlebt, das komplett entspannt war. Ihr seid total aufgeregt und der Moment auf den ihr euch die letzten Wochen und Monate vorbereitet habt ist nur noch wenige Augenblicke entfernt. Wie ihr euch bestimmt erinnert, habe ich bereits in einem früheren Teil erwähnt, wie wichtig die Sympathie zwischen Fotografen und dem Brautpaar ist.

Zeitraum

Das Makeup und die Haare der Braut sind extrem wichtig, beim Getting-Ready-Shoot. Doch euer Fotograf muss nicht von Anfang an dabei sein. Es macht zwar Spaß, von Anfang an dabei zu sein, jedoch geht es nicht darum den Aufbau den kompletten Makeups zu Dokumentieren, sondern eher darum eure Geschichte zu erzählen.

Eine grobe Richtlinie ist ca. 1 – l 1,5 Stunden bevor die Braut den Ort vom Getting Ready verlässt, zu beginnen. Das reicht aus, um all diese Details und die Stimmung festzuhalten und man nutzt die Zeit effektiv.

Motive

 

Was wird denn da so fotografiert am Morgen? Einfach alles, wie es bei einer Dokumentation üblich ist. Auf meiner Liste sind die folgenden Dinge das Must Have.

Braut und Brautjungfern

  • Makeup & Fristur (während der Entstehung mit der Visagistin)
  • Brautkleid (auf dem Kleiderbügel)
  • Details (Werkzeug der Visagistin, Schmuck der Braut, Schuhe, Parfum, Brautstrauß, Anstecken, etc…)

Die Jungs

  • Krawatten binden
  • Haare gelen
  • Jackett anziehen,
  • Schuhe binden
  • Details (bsp. Manschettenknöpfe)

Das wichtigste in dieser Zeit ist wohl, dass ihr euren Fotografen gar nicht beachtet. Dieser Moment, mit euren Freundinnen oder Kumpels soll so natürlich und ungestellt wie möglich wirken. Eyeliner ziehen, ein kritischer Blick in den Spiegel oder zu den Freundinnen, entzückte Blicke der Beobachter und ein Gläschen Prosecco – all das wird er mitbekommen und für Euch festhalten.

 

Location

Viele machen sich natürlich zu Hause fertig. Das bietet sich an und ist am einfachsten. Für tolle Fotos bietet es sich jedoch an das ganze in einem hellen Hotelzimmer zu machen, wenn ihr euch doch entschließt das ganze zu Hause zu machen, sollte es im hellsten Raum der Wohnung mit schönen großen Fenstern statt finden. Bitte räumt auch die Gegenstände, die ihr nicht benötigt aus dem Zimmer. Ein Hometrainer oder das Bügelbrett machen sich im Nachhinein nicht so gut aus Bildern.

Outfit

Keine Braut trägt das Brautkleid, während sie geschminkt wird. Doch eine Jogginghose sollte es auch nicht sein. Sucht euch einfach ein helles Sommerkleid oder einen Kimono. Das wirkt auf den Bildern deutlich besser. Die Brautjungfern, Mütter und Tanten, die mit von der Partie sind sollten sich nach Möglichkeit ebenfalls anpassen.

 

Das wars für heute wieder. Am Sonntag geht es weiter 🙂

Gruß

Matthias

 

Autor Mattthias

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Mannheim – Frankfurt. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Für mich ist die Fotografie kein Beruf, ich brenne für meine Leidenschaft immer noch so wie am ersten Tag, als es angefangen hat mein Lieblingshobby zu werden.

Mehr beiträge von Mattthias

Schreibe eine Antwort