Hallo Leute,
toll, dass ihr wieder dabei seid. Heute geht es um ein sehr beliebtes Thema, auch auf diesem Blog. Was kostet ein Hochzeitsfotograf?

Vielleicht sollte ich die Frage umformulieren. Denn wie beim Bildstil des Fotografien, benötigt man auch einen Preis der zu einem passt.

Die Frage sollte eigentlich heißen: Was ist mein Budget und was ist mir mein Hochzeitsfotograf wert.

Ich habe vor einiger Zeit bereits einen Beitrag geschrieben, in dem ich etwas näher auf die Zusammensetzung der Kosten eines Hochzeitsfotografen spreche -> Zum Beitrag

Mit welchen Kosten muss ich für den Fotografen rechnen

Das kommt ganz auf euch an. Ich selbst habe auch, in nebenberuflicher Tätigkeit, mit 800 € pro Ganztagesreportage angefangen. Ich hatte kaum Erfahrung, jedoch auch nicht die Ausgaben eines Selbstständigen. Hier findet man fast alles,was das Herz begehrt; von 200 € bis 10.000 € und noch mehr.

Du bekommst was du bezahlst

Kann man für 200 € einen Profifotografen, mit Jahrelanger Erfahrung erwarten? Wahrscheinlich nicht! Doch müssen es gleich 10.000 € sein?

Ich habe hier schon viele Reaktionen meiner Kunden, oder Interessenten Erlebt. Von „Wahnsinn wir hatten mit deutlich mehr gerechnet“ bis „Kann man da noch was machen?

Ich kann euch versichern: auch ein Fotograf, der 2000€ für eine Ganztagesreportage verlangt wird dadurch nicht reich.

Das Beispiel

Nur um ein paar Zahlen zu nennen und euch die Preisgestaltung eines Hochzeitsfotografen etwas näher zu bringen habe ich mal folgende Rechnung gemacht:

persönlich und individuell

Ich bin selbst jemand, der sich Zeit für seine Hochzeiten nimmt. Auch wenn das Jahr 52 Wochenenden hat, fotografiere ich maximal 20 Hochzeiten im Jahr und nur eine pro Wochenende. Es gibt zwar auch Hochzeiten, die im Winter stattfinden doch der Großteil konzentriert sich auf die Sommermonate.

Ich gehe jetzt einmal von der Situation aus, dass ich komplett ausgebucht bin und mit 20 Hochzeiten 40.000 € verdiene. (2.000 € pro Hochzeit) Klingt viel? Denkt doch einmal darüber nach, was Ihr verdient. Natürlich Brutto im Jahr. Bevor diese 40.000 € beim Fotografen landen halten noch einige Versicherungen und natürlich der Staat die Hand auf.

Eine Ganztagesreportage unter, welche preislich deutlich unter 2.000 € liegt ist also recht schwierig.

es geht billiger

Natürlich gibt es Fotografen, die deutlich billiger sind. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich selbst mit 800 € pro Reportage angefangen habe.

Entweder sind diese Fotografen, wie ich selbst damals, noch recht unerfahren und haben noch eine Feste Anstellung, oder die Kosten entstehen im Nachhinein, da man die Bearbeitung von jedem Bild noch dazu kaufen muss.

Fazit

Ich selbst kann euch nur davon abraten, die Entscheidung des Hochzeitsfotografen an den Kosten festzumachen. Ihr spart auch nicht an den Ringen, weil ihr wisst, dass diese für die Ewigkeit sind. Doch genau so ist es mit den Fotos eurer Hochzeit. Sie sind für die Ewigkeit.

 

 

Schreibt doch einfach mal in die Kommentare, welche Erfahrungen ihr mit den Preisen beim Hochzeitsfotografen gemacht habt.

Am Sonntag geht es mit dieser Serie wieder weiter.

Bis dahin wünsche ich euch eine Super Woche

Gruß

Matthias

Autor Mattthias

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Mannheim – Frankfurt. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Für mich ist die Fotografie kein Beruf, ich brenne für meine Leidenschaft immer noch so wie am ersten Tag, als es angefangen hat mein Lieblingshobby zu werden.

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  • Emanuel sagt:

    Ich sehe das so, dass ich als Kunde nicht den Fotografen bezahle, sondern meine Bilder, die ich bekomme. Ich glaube nicht, dass die erste Reaktion auf Hochzeitsfotos, oder seien es auch andere Feiern, ist: „Boar, war das ein toller Fotograf!“ Viel mehr ist es das Ergebnis, die Bilder, die bestaunt werden. Und wenn sich dann die Betrachter der Fotos mit den Bildern identifizieren, dann sollte das der erste Schritt in Richtung Hochzeitsfotograf sein und nicht der Preis.

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